Oldenburg steht in den Startlöchern

Auf Basis verschiedener Bürgerforen hat die Stadt 2015 damit begonnen, eine ganzheitliche und nachhaltige Vision für die Entwicklung und Transformation des ehemaligen Fliegerhorstes zu entwerfen. Ziel des Projektes ist es, den bis 2006 militärisch genutzten Standort auf der Basis von Bürgerbeteiligung zu einem klimaneutralen Quartier zu entwickeln, in dem modellhaft neue Smart City-Technologien erprobt werden sollen.

Der ehemalige Fliegerhorst Oldenburg hat eine Gesamtgröße von etwa 300 Hektar; 190 Hektar davon liegen innerhalb der Stadtgrenzen und gehören seit 2014 der Stadt Oldenburg. Auf einem Teil dieser Fläche ist heute der größte Solarpark Niedersachsens angesiedelt.

Ein weiterer Teilbereich ist jetzt als „lebendes“ Labor für die Erprobung neuer Smart City-Technologien im Bereich Energieeffizienz vorgesehen. Um die Vision umzusetzen, hat die Stadt Oldenburg gemeinsam mit dem Informatik-Institut OFFIS und 21 weiteren Partnern aus Industrie und Forschung einen Vollantrag in der Förderbekanntmachung „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ bei den Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Bildung und Forschung (BMBF) eingereicht: „Die Neugestaltung des Fliegerhorstes bietet der Stadt Oldenburg die einmalige Gelegenheit, sich als Vorreiter für die Entwicklung von Smart City-Konzepten für vergleichbare Kommunen und Städte in Deutschland und Europa zu positionieren“, begründet Oberbürgermeister Jürgen Krogmann den Antrag. Wird das Vorhaben als sogenanntes Leuchtturm-Projekt ausgewählt, würden in den nächsten fünf Jahren Fördermittel in Höhe von rund 18 Millionen Euro nach Oldenburg fließen.


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